Fragments – Dekonstruktion und Portrait

Eine Ausstellung der Meister:innenschule für Kommunikationsdesign Linz


Analoge Fotografie als Widerstand und Experiment
In der Ausstellung „Fragments – Dekonstruktion und Portrait“ zeigt die Meister:innenschule für Kommunikationsdesign Linz analoge Fotografie nicht als kontrollierbares Werkzeug, sondern als rebellisches Medium: eines, das überrascht, eigene Wege geht und sich dem Zugriff entzieht. Die Studierenden nutzen die Fotografie als Raum für Unvorhersehbares – zwischen Zerstörung und Neuzusammensetzung, zwischen Regelbruch und Materialvertrauen.

Mut als Haltung
Im Zentrum stehen Portraits, doch nicht als Abbild, sondern als Prozess. Mut offenbart sich hier im Zulassen von Unsicherheit, im Arbeiten ohne klare Vorgaben und im Vertrauen darauf, dass das Material selbst mitgestaltet. Die Bilder entstehen nicht nur im Auslösen, sondern im physischen Dialog mit dem Fotopapier, dem Negativ, der Chemie. Sie werden erweitert, verändert, neu gelesen.

Analoges Neuland als Stärke
Für viele war der Einstieg ins Analoge ein Sprung ins Ungewisse – und genau das wurde zur Quelle der Kreativität. Nach gemeinsamen Fotowalks durch Linz folgte in der Photokitchen ein offener Prozess: Experimentieren, Entwickeln, Tauschen, Interpretieren. Daraus entstanden individuelle Projekte, die sich mit Zeit, Erinnerung, Identität und Grenzüberschreitungen auseinandersetzen:

Mehrfachbelichtungen thematisieren die Fragilität von Erinnerung, Vergoldete Gesichter hinterfragen Identität, Fingerabdrücke werden zu Spuren von Grenzüberschreitung und Belästigung und zerschnittene und vernähte Portraits verweisen auf eine offene Definition von Identität.

VERNISSAGE
Do 26.5.26 18 Uhr

AUSSTELLUNG
26.5.26 18:00 - 21:00 Uhr

Ausstellung




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